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Glossareintrag

Coin Control

wallets

Wallet-Funktion zur Auswahl der auszugebenden unverbrauchten Ausgänge: steuert Gebühren, vermeidet das Verknüpfen von Adressen, isoliert Dust.

Definition

Coin Control ist eine Wallet-Funktion, mit der Sie selbst auswählen, welche Ihrer unverbrauchten Ausgänge eine Transaktion ausgibt, statt die Auswahl der automatischen Logik der Wallet zu überlassen. Sie gilt nur auf Ketten mit UTXO-Modell, wo ein Guthaben eine Menge einzelner Ausgänge ist und keine einzelne Zahl. Es gibt zwei Gründe dafür. Gebühren: Eine Transaktion wächst mit jedem enthaltenen Eingang in der Größe und damit in den Kosten, weshalb das Ausgeben eines großen Ausgangs günstiger ist als das Zusammenfassen mehrerer kleiner. Privatsphäre: Zwei Ausgänge in einer Transaktion zu kombinieren ist ein öffentlicher Beleg dafür, dass dieselbe Wallet beide kontrolliert — genau das, was ein Beobachter braucht, um sonst unverbundene Adressen zu verknüpfen. Es ist außerdem die übliche Antwort auf unaufgefordert zugesandten Dust, denn ein als nicht ausgebbar markierter Ausgang bleibt aus jeder künftigen Auswahl heraus. Ob es die Funktion überhaupt gibt und wie eine Wallet sie nennt, unterscheidet sich je nach Anwendung.

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