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Glossareintrag

Deterministische Finalität

Grundlagen

Deterministische Finalität erklärt: wann ein Block unumkehrbar gilt und wie sich absolute von probabilistischer Finalität unterscheidet.

Definition

Deterministische Finalität, auch absolute Finalität genannt, bedeutet, dass eine Blockchain eine Transaktion in dem Moment als unumkehrbar behandelt, in dem das Protokoll ihren Block für final erklärt, statt mit jeder Bestätigung nur schrittweise sicherer zu werden. Die Konsensregel verlangt dabei, dass eine Supermehrheit der Validatoren für den Block stimmt; ist diese Schwelle erreicht, würde eine Umkehr die Vernichtung eines großen Teils des gestakten Kapitals erfordern, weshalb ehrliche Nodes keine konkurrierende Historie akzeptieren. Das unterscheidet sich von der probabilistischen Finalität bei Proof-of-Work, wo ein tiefer Reorg theoretisch stets möglich, aber exponentiell unwahrscheinlich ist. Für Nutzer und Börsen verkürzt das die Wartezeit bis zur Gutschrift einer Einzahlung; die Garantie gilt jedoch nur, solange sich das Validatoren-Set wie angenommen verhält.

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