Glossareintrag
Token-Vesting
GrundlagenToken-Vesting gibt Zuteilungen von Team und Investoren schrittweise frei, meist nach einem Cliff, und richtet sie auf die lange Frist aus.
Definition
Token-Vesting ist ein Zeitplan, der die Zuteilung eines Teammitglieds, Investors oder Beraters schrittweise freigibt statt auf einen Schlag. Üblich ist zunächst ein Cliff, ein Zeitraum, in dem gar nichts freigegeben wird, gefolgt von linearer Freigabe über Monate oder Jahre, häufig durchgesetzt von einem Smart Contract, aus dem nur der bereits verdiente Anteil abgehoben werden kann. Ziel ist es, Insider auf den langfristigen Fortschritt des Projekts auszurichten und unmittelbaren Verkaufsdruck nach dem Start zu begrenzen. Beim Lesen der Tokenomics lohnt der Blick auf die Größe der Insider-Zuteilungen, die Länge des Cliffs und darauf, ob das Vesting vertraglich erzwungen oder nur in einem Dokument versprochen ist.
Als Nächstes