Glossareintrag
Auslastungsgrad
DeFiDer verliehene Anteil eines Kreditpools. Er setzt die Zinsen und entscheidet nahe der Obergrenze, wie leicht Sie abziehen können.
Definition
Der Auslastungsgrad eines Kreditpools ist der Anteil der eingezahlten Mittel, der gerade verliehen ist. Er ist die Größe, mit der die meisten Kreditprotokolle sowohl den Kredit- als auch den Einlagenzins setzen: Je mehr des Pools verliehen ist, desto teurer wird Leihen und desto mehr verdienen Einleger — das soll neue Einlagen anziehen und neue Kredite bremsen, bis sich das Gleichgewicht erholt. Die meisten Entwürfe knicken die Kurve oberhalb eines Zielwerts scharf ab, sodass die Zinsen bis dahin langsam und danach steil steigen. Für Einleger zählt, was die Auslastung für den Abzug bedeutet: Ein fast voll ausgelasteter Pool hat kaum freie Liquidität, ein Ausstieg kann also Warten auf eine Rückzahlung heißen. Hohe Auslastung zeigt Nachfrage und engere Ausgänge zugleich.
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