Glossareintrag
Warm-Wallet
Wallets & SicherheitDie Verwahrstufe zwischen heiß und kalt, warum kein Extrem einen geschäftigen Tag allein abdeckt und warum ein Kaltanteil eine Definition braucht.
Definition
Eine Warm-Wallet ist die Stufe, die ein Verwahrer zwischen heißer und kalter Lagerung hält: Schlüssel, die keinem laufenden, ans Internet angebundenen Dienst ausgesetzt sind, aber von einem betrieblichen Ablauf schnell genug erreicht werden, um die heiße Wallet im Tagesverlauf nachzufüllen. Die Stufe existiert, weil die beiden Extreme die Anforderung allein nicht abdecken. Eine heiße Wallet, groß genug für die Auszahlungen eines geschäftigen Tages, ist eine erhebliche Summe dort, wo eine Kompromittierung sie erreicht; eine kalte Wallet, die eine geplante Zeremonie verlangt, lässt sich nicht binnen einer Stunde öffnen. Die warme Stufe nimmt diesen Verkehr unter strengeren Kontrollen auf als die heiße — meist mehrere Freigebende, Adressenlisten und Wertgrenzen je Bewegung — und akzeptiert zugleich, dass sie erreichbarer ist als kalt. Die Begriffe sind nicht normiert, weshalb ein Prozentsatz in Kaltlagerung nur zählt, wenn der Betreiber auch sagt, was als warm gilt.
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