Glossareintrag
Verlustrealisierung zu Steuerzwecken
RegulierungVerluste realisieren, um sie mit Gewinnen zu verrechnen. Ob das gilt und wie Rückkäufe wirken, richtet sich nach lokalem Recht.
Definition
Verlustrealisierung zu Steuerzwecken bedeutet, einen im Wert gefallenen Vermögenswert zu verkaufen, damit der Verlust realisiert ist und mit Gewinnen desselben Veranlagungszeitraums verrechnet werden kann. Es ist ein allgemeines Anlagekonzept und nichts Kryptospezifisches; in Kryptodebatten taucht es auf, weil Kurse stark schwanken und Portfolios oft viele Positionen zugleich halten. Ob das überhaupt möglich ist, wie Verluste verrechnet werden dürfen, ob sie in Folgejahre vorgetragen werden und ob ein baldiger Rückkauf den Verlust aberkennt, sind Fragen des nationalen Steuerrechts, und die Regeln unterscheiden sich erheblich. Mehrere Länder kennen eine Regel gegen den Rückkauf eines im Wesentlichen identischen Werts innerhalb einer Frist. Ein Begriff zum Wiedererkennen, keine aus einer Definition ableitbare Strategie.
Als Nächstes
Verwandte Begriffe
Mehr in Regulierung
AML-Compliance (Geldwäscheprävention)AngemessenheitsprüfungInsolvenzferneBlockchain-AnalytikTrennung von KundenvermögenAnschaffungskosten (Cost Basis)Kundensorgfaltspflicht (CDD)Regulierung von FinanzwerbungZuverlässigkeits- und EignungsprüfungHowey-TestAnlegerentschädigungssystemKYC (Know Your Customer)