Glossareintrag
Kundensorgfaltspflicht (CDD)
RegulierungCDD: wie regulierte Krypto-Plattformen Kunden identifizieren, prüfen, Risiken bewerten und verstärkte Sorgfalt anwenden.
Definition
Die Kundensorgfaltspflicht (CDD) beschreibt den Prozess, mit dem eine regulierte Krypto-Plattform feststellt, wer ihr Kunde ist, diese Identität anhand verlässlicher Dokumente oder Daten überprüft und sich ein Bild vom Zweck und vom erwarteten Muster der Geschäftsbeziehung macht. Es handelt sich nicht um eine einmalige Prüfung: Die Angaben sind aktuell zu halten, die tatsächliche Aktivität ist mit dem angegebenen Profil abzugleichen und bei Firmenkonten ist der wirtschaftlich Berechtigte zu ermitteln. Bei erhöhtem Risiko — ungewöhnliche Rechtsräume, politisch exponierte Personen, sehr große oder komplexe Ströme — greifen verstärkte Sorgfaltspflichten mit tieferen Fragen zu Vermögens- und Mittelherkunft. Für nachweislich risikoarme Fälle sind vereinfachte Prüfungen möglich. Die Standards unterscheiden sich je nach Rechtsraum.
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