Glossareintrag
Regeln für selbstverwahrte Wallets
RegulierungPflichten regulierter Firmen bei Bewegungen zu oder von einer selbst kontrollierten Wallet. Die Last liegt bei der Firma.
Definition
Regeln für selbstverwahrte Wallets sind die Pflichten regulierter Unternehmen, wenn Mittel zwischen ihnen und einer vom Kunden selbst kontrollierten Wallet bewegt werden. Reguliert ist das Unternehmen, nicht die Wallet: Eine Börse, die an eine selbstverwahrte Adresse sendet oder von ihr empfängt, muss möglicherweise die Gegenpartei identifizieren, den Inhaber des Ziels erfassen oder in manchen Rahmenwerken prüfen, ob der Kunde sie tatsächlich kontrolliert. Deshalb verlangen Börsen vor der Freigabe einer Auszahlung an eine neue Adresse eine signierte Nachricht, eine kleine Bestätigungsüberweisung oder eine Bildschirmaufnahme. Die Regeln unterscheiden sich je nach Land und werden in mehreren noch geschrieben. Konsistent ist die Richtung: Die Last liegt beim lizenzierten Intermediär, nicht beim Halter eigener Schlüssel.
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